Hi Leute.
Beim Kauf meines Seven war in der Nase vor dem „normalen“ Motorkühler ein recht fetter Ölkühler verbaut, der etwa die Hälfte der Fläche des Motorkühlers abdeckt. Bei der ohnehin notorisch extrem schlechten Anströmung des Kühlers in der Nase steigt daher die Motortemperatur im Stadtverkehr in 3-4 Minuten von 85 auf 95-98 Grad. Dort wird die Temperatur nur mit einem starken Lüfter gehalten, der in der Stadt im Dauerbetrieb läuft. Er geht nur auf der Landstraße oder Autobahn und Temperaturen unter 20 Grad aus. Kürzlich ist der Kabelschuh des Lüfters mal abgesprungen. Da ging die Motortemperatur gleich über 100 Grad, sodass ich ihn abstellen musste, sonst wäre übergekocht. Heißt, wenn der Lüfter unterwegs kaputt geht, komme ich nicht mehr nach Hause ![]()
Laut Google-KI hat der Sierra, von dem der Motor stammt, standardmäßig keinen Luft-Wärme-Tauscher für’s Öl. Andererseits hat der Motor aufgrund der flachen Seven-Ölwanne gut einen Liter weniger Öl als ein Standard-Sierra…
Ich fahre zwar gerne zügig, bewege das Auto aber nicht ständig am Leistungslimit des Motors und fahre auch keine Rennstrecken. Daher frage ich mich, was passiert, wenn ich die Leitung kurzschließe und den (zusätzlichen) Ölkühler weglasse. Das würde die Anströmung des Kühlers quasi verdoppeln.
Habt Ihr Erfahrung, ob ich den ÖK entfernen kann oder ob’s wenigstens einen deutlichen kleineren Ölkühler gibt?